Das Leben als Zivilist...
...ist für mich morgen zu Ende. Jetzt könnte ich ein langes bewegendes Fazit meines unbedeutenden Zivilistenlebens ziehen. Und das mache ich auch: Es war schon ganz fein, aber wenn Togo oder Schweden uns (gemeint: euch) angreift, muss ja jemand da sein, der weiß wo man sich gut versteckt. Diese und andere Dinge werde ich in den nächsten 9 Monaten lernen, oder besser: Der Versuch dieses Wissen zur vermitteln, wird an mir getestet werden.
Die Aufgabe der Bundeswehr besteht im Grunde darin, die Grenzen wenigstens so lange zu halten, bis eine richtige Armee zu Hilfe kommt. Wenn diese Armee dann Bier und Fleisch mitnimmt, scheint das eine durchaus sinnvolle Sache zu sein.
Ich freue mich schon darauf, ungemähte Wiesen nicht mehr aufrecht zu durchqueren, beim Sex 'Das muß schneller gehn, das muss schneller gehn...' vor mich hinzukeuchen und Wasserpfützen zu meiden. (Denn es könnte ja jemand 'Stellung' rufen)
Das klingt jetzt wie Ironie, und so war es auch gemeint. Die Bundeswehr (oder BW) hat aber tatsächlich Vorteile! Das Essen meiner Freundin wird mir auf einmal gut Schmecken. Ich verliere auf der Hindernisbahn (oder HiBa) wahrscheinlich Gewicht und lege Muskeln zu. Schon aus kameradschaftlicher Notwendigkeit darf bzw. muss ich nur noch Magazine mit nackten Frauen lesen. Das wird eine verdammt lustige Angelegenheit.
Wie oben schon angemerkt werde ich auch neue, dafür aber selten nützliche, Abkürzungen lernen. Der Grund dafür:
Papier
Ein zum Verfassen von Texten unerlässliches Material, dass von Bundeswehrdienststellen jährlich tonnenweise ge- und verbraucht wird. Da die Haushaltsmittel aber nur eine Papierversorgung bis etwa September garantieren, sehen sich viele papier-verbrauchende Stellen genötigt, möglichst viele Abkürzungen zu gebrauchen, um so den pro Blatt zu Verfügung stehenden Freiraum optimal zu nutzen. In Zeiten knapper Haushaltsmittel entwickelte sich aus diesem Wörter-Sparzwang der berühmt-berüchtigte Bundeswehrabkürzungsfimmel (BwAküFi). Dieser hat allerdings den Vorteil, dass selbst streng geheime Dokumente nicht mehr chiffriert werden brauchen - kein Nichteingeweihter ist mehr in der Lage, ein von einer Bundeswehrdienststelle abgefasstes Schriftstück zu lesen!
Ausser dem BwAküFi haben sich auch andere Synonyme wie zum Beispiel "Adolf-Eichmann-Gedächniskammer" (ABC-Übungsraum) bei der BW eingeschlichen.
Ich mach erstmal Schluss. Mal sehen wann ich das nächste Mal zum Schreiben komme. Notieren werde ich mir definitiv die ein oder andere Sache ;-)
P.S: Nicht sauer sein Hasi, so schlimm ist dein Fraß nicht :-)
Die Aufgabe der Bundeswehr besteht im Grunde darin, die Grenzen wenigstens so lange zu halten, bis eine richtige Armee zu Hilfe kommt. Wenn diese Armee dann Bier und Fleisch mitnimmt, scheint das eine durchaus sinnvolle Sache zu sein.
Ich freue mich schon darauf, ungemähte Wiesen nicht mehr aufrecht zu durchqueren, beim Sex 'Das muß schneller gehn, das muss schneller gehn...' vor mich hinzukeuchen und Wasserpfützen zu meiden. (Denn es könnte ja jemand 'Stellung' rufen)
Das klingt jetzt wie Ironie, und so war es auch gemeint. Die Bundeswehr (oder BW) hat aber tatsächlich Vorteile! Das Essen meiner Freundin wird mir auf einmal gut Schmecken. Ich verliere auf der Hindernisbahn (oder HiBa) wahrscheinlich Gewicht und lege Muskeln zu. Schon aus kameradschaftlicher Notwendigkeit darf bzw. muss ich nur noch Magazine mit nackten Frauen lesen. Das wird eine verdammt lustige Angelegenheit.
Wie oben schon angemerkt werde ich auch neue, dafür aber selten nützliche, Abkürzungen lernen. Der Grund dafür:
Papier
Ein zum Verfassen von Texten unerlässliches Material, dass von Bundeswehrdienststellen jährlich tonnenweise ge- und verbraucht wird. Da die Haushaltsmittel aber nur eine Papierversorgung bis etwa September garantieren, sehen sich viele papier-verbrauchende Stellen genötigt, möglichst viele Abkürzungen zu gebrauchen, um so den pro Blatt zu Verfügung stehenden Freiraum optimal zu nutzen. In Zeiten knapper Haushaltsmittel entwickelte sich aus diesem Wörter-Sparzwang der berühmt-berüchtigte Bundeswehrabkürzungsfimmel (BwAküFi). Dieser hat allerdings den Vorteil, dass selbst streng geheime Dokumente nicht mehr chiffriert werden brauchen - kein Nichteingeweihter ist mehr in der Lage, ein von einer Bundeswehrdienststelle abgefasstes Schriftstück zu lesen!
Ausser dem BwAküFi haben sich auch andere Synonyme wie zum Beispiel "Adolf-Eichmann-Gedächniskammer" (ABC-Übungsraum) bei der BW eingeschlichen.
Ich mach erstmal Schluss. Mal sehen wann ich das nächste Mal zum Schreiben komme. Notieren werde ich mir definitiv die ein oder andere Sache ;-)
P.S: Nicht sauer sein Hasi, so schlimm ist dein Fraß nicht :-)
Vionics - 31. Mrz, 21:41
